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Dieses Buch ist
sowohl als Anleitung zum Erlernen des Gitarrenspiels als auch als
praxisorientierter Ratgeber konzipiert. Es wendet sich an alle, die mit
dem Gitarrespielen anfangen wollen, egal ob man nun die akustische oder
die E-Gitarre bevorzugt. Man kann das Buch vom Anfang bis zum Ende
durcharbeiten oder sich nur mit einzelnen, in sich abgeschlossenen,
Kapiteln beschäftigen. Besonders wichtig ist den Autoren, dass dabei auf
Kenntnisse der Notenschrift verzichtet wird. Die Musikbeispiele werden
trotzdem in Tabulatur und traditioneller Notenschrift abgebildet.
„Gitarre für Dummies“ gliedert sich in sieben Teile. Im ersten
werden grundlegende Dinge wie die einzelnen Bauteile der Gitarre,
verschiedene Gitarrentypen, der
Gitarrenkauf, das Stimmen, Zubehör (Verstärker, Effektgeräte, Stimmgerät,
Saiten, usw.), unterschiedliche Spielhaltungen, das Lesen von
Griffbildern, Rhythmusnotation und Tabulatur sowie das Greifen von
Akkorden behandelt. Wer schon über dieses Grundwissen verfügt kann
gleich mit dem zweiten Teil beginnen. Hier werden nach und nach, anhand
von Akkordprogressionen und Liedern, verschiedene Akkorde eingeführt. Die
Hauptakkorde einer Tonart werden immer in sogenannte „Akkord-Familien“
zusammengefasst. Auf der im
Lieferumfang enthaltenen CD
kann man sich die einzelnen Übungen und Songs anhören, später kann man
den Gitarrenpart mit dem Balance-Regler ausblenden und sich selbst von
Bass und Schlagzeug begleiten lassen. Septakkorde, Barrè-Griffe,
Powerchords, Melodiespiel (auch in verschiedenen Lagen) und spezielle
Spieltechniken (z.B. Pull offs, Hammer on, Slides, Bendings) werden im
dritten Teil behandelt. Im vierten Teil kann der Leser in verschiedene
Stilrichtungen (Rock, Blues, Country, Fingerpicking und etwas Klassik)
hineinschnuppern. In einem Kapitel über die
Leadgitarre werden zudem einige Tonleitern und Pentatonik-Skalen
eingeführt. Der fünfte Teil ist der Pflege des Instruments gewidmet.
Hier wird das Aufziehen von neuen Saiten, die Reinigung und die Ausführung
kleinerer Reparaturen beschrieben. In „Top Ten“ (6.Teil) findet man
drei Ranglisten, in denen die Autoren ihre persönlichen Favoriten in Bezug auf Gitarristen, Gitarren und Gitarrenweb-Sites vorstellen. Im
Anhang des Buches findet sich auch eine Einführung in die Notenschrift.
Alle Erklärungen werden in möglichst einfache Worte gekleidet. Zudem
bieten die Audio- CD, sowie zahlreiche Fotos und Abbildungen zusätzliche Hilfen
und sorgen für Anschaulichkeit. Ein kleiner Nachteil ergibt sich hierbei
für Akustikgitarristen, da die Greifhand fast ausschließlich
an einem E-Gitarrenhals gezeigt wird. Dabei schaut der Daumen
zumeist über das Griffbrett hinaus, was für Akustik- und speziell
Klassikgitarristen nicht sehr praktikabel ist. Ansonsten gelingt den
Autoren der Spagat zwischen Akustik- und E-Gitarre. Dies kommt all
denjenigen zugute, die Lust auf das Gitarrespielen haben, aber noch gar nicht
genau wissen wo es hingehen soll. Sie können verschiedene
Stilrichtungen ausprobieren und so Ihre eigenen Vorlieben (auch im
Selbststudium) entdecken. Durch den Index und die vielen praktischen
Ratschläge bietet sich das Buch zudem als Nachschlagewerk für
Gitarrenstarter an.
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