GitarreHamburg.de
gemeinnützige GmbH


Newsletter:





 

Startseite
Förderer & Partner
Gemeinnützige GmbH
Aktuelles & Newsletter
Inhaltsverzeichnis
Gitarrenorchester
Hamburger Gitarrentage
Hamburger Gitarrenfestival
Hamburger
Gitarrenkalender
Deutscher
Gitarrenkalender
Gitarrenkurse
Noten
CD-Vorstellungen
Noten- und
Buchbesprechungen
Interviews & Artikel
Testberichte
Hilfsmittel
Gitarrentipps
Fragen & Antworten
Referate
Lehrprobenkonzepte
Diplomarbeitenarchiv
Linkverzeichnis
Suchmaschinen
Kontakt
 
Förderung / Sponsoring
 


JGOH mit neuer DVD!
 
 
Info & Bestellung: 
www.jgo-hamburg.de

 

Fragen & Antworten / Legato spielen

 

 

 

Frage: Wie kann ich es hinbekommen, dass mein Melodiespiel schöner klingt? Irgendwie hört sich das bei mir immer so abgehackt an.

Antwort: Besonders am Anfang tritt dieses Problem häufig auf. Gut, dass Du es erkannt hast, denn damit hast Du schon den ersten Schritt getan. Hier ein paar Tipps, die Dir hoffentlich dabei helfen werden, Melodien in Zukunft gebunden bzw. legato spielen zu können.

Linke Hand - Eine häufige Fehlerquelle ist die linke Hand. Achte darauf, ob Du bei absteigenden Melodien wirklich konsequent vorbereitest und bei ansteigenden Linien die Finger solange liegen lässt, bis die nächst höhere Saite angeschlagen wird.

Beim Vorbereiten werden die Finger, welche tiefere Töne greifen sollen, gleichzeitig mit dem vorhergehenden aufgesetzt. Wird nicht vorbereitet, besteht die Gefahr, dass nach dem Abheben des einen Fingers der nächste noch nicht in seinem Bund ist. So ergibt sich unweigerlich eine Lücke zwischen den beiden Tönen.

Beispiel: Wenn Du in der ersten Lage den Ton d auf der h-Saite spielst und auf diesen soll der Ton c folgen, dann werden beide Töne gleichzeitig gegriffen. Um das c zu spielen muss im Moment des Anschlags lediglich der dritte Finger, der das d gegriffen hat, gelöst werden.

Rechte Hand - Auch die Anschlagstechnik spielt beim Legatospiel eine sehr wichtige Rolle. Hier geht es darum den Moment möglichst kurz zu halten, in dem der jeweilige Anschlagsfinger die Saite überquert. Achte darauf, dass Du den Anschlag immer mit einem "Kick" ausführst.

Synchronisieren der beiden Hände - Wenn Du diese grundlegenden Spieltechniken beherrschst, dann achte darauf, dass Du alle Bewegungen beider Hände ganz synchron ausführst. Das Umgreifen muss genau in dem Augenblick des Anschlags erfolgen, um die Töne wirklich aneinander zu binden.

Meine Unterrichtserfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Hörvorstellung für das Legatospiel ist. Schülern, die viel gesungen oder ein Blasinstrument gespielt haben, bereitet es meist wenig Probleme eine gebundene Melodie zu spielen. Sie haben eine so klare Vorstellung davon im Kopf wie eine Melodie klingen sollte, dass Sie oft automatisch das Richtige tun um ihre Hörvorstellung umzusetzen. Es lohnt sich wirklich sehr, die Melodien, die man auf dem Instrument spielen möchte, zuvor einige Male zu singen.

Tipp: Um Dein Legatospiel zu verbessern solltest Du anfangs leichte und bekannte Melodien benutzen, damit die spieltechnischen Hürden nicht von Deinen eigentlichen Ziel ablenken. Bei vertrauten Melodien ist zudem meist eine gute Hörvorstellung vorhanden.

 

 

Zurück