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David Russell, Rafael Aguirre, Aniello Desiderio, Jorge Cardoso,
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Fragen & Antworten 2/Schmerzen in der linken Hand

 

Frage: Meine linke Hand tut beim Üben sehr schnell weh. Ganz besonders im Daumen und in den Fingerkuppen habe ich oft Schmerzen. Geht das mit der Zeit weg? Helfen Übungen z.B. mit dem Gripmaster oder mit Tennisbällen, um meine Kraft zu erhöhen?

Antwort: Wenn Du gerade erst mit dem Gitarrespielen angefangen hast, ist es nichts Unnormales, dass die linke Hand (Greifhand; bei Linkshändern natürlich die rechte Hand) etwas weh tut. Besonders wenn man vor lauter Begeisterung sehr viel spielt. Die Hand wird einer ungewohnten Belastung ausgesetzt, auf die der Muskel- und Sehnenapparat nicht vorbereitet ist. Die Schmerzen nehmen mit der Zeit, bzw. mit zunehmendem Training ab. Auf den Fingerkuppen wird sich eine schützende Hornhaut bilden. 

Um den Muskelapparat zu trainieren, hilft in erster Linie viel Gitarre zu spielen. Technische Übungen wie Klopfübungen und Bindungen (Hammer on/Pull off) sind auch sehr hilfreich. Dabei solltest Du auf regelmäßige Pausen achten. Bei dauerhafter Überbelastung kann man sich auch körperliche Beschwerden, wie Sehnenscheidenentzündungen oder Knochenhautreizungen, einhandeln.

Das Trainieren mit dem Gripmaster oder mit Tennisbällen ist eher umstritten. Es fördert sicher den Muskelaufbau, dies geht aber nicht mit einer verbesserten Koordinationsfähigkeit einher. 

Oft wird auch viel zu viel Kraft eingesetzt. Um das nötige Maß an Krafteinsatz zu ermitteln, helfen sogenannte Übungen zur "Drucksensibilisierung". 

Beispiel: 

1. Lege einen Finger der linken Hand auf eine beliebige Saite in einem beliebigen Bund (z.B. das a auf der g-Saite). Berühre die Saite nur, ohne sie herunterzudrücken. 

2. Schlage die Saite nun laut an, so das lediglich ein Plopp-Geräusch zu hören ist. 

3. Drücke die Saite jetzt soweit herunter, dass beim Berühren des Bundstabes ein unsauberer, schnarrender Ton entsteht. (weiter laut anschlagen). 

4. Jetzt versuche den Druck nur so viel zu erhöhen, dass ein klarer, sauberer Ton erklingt. Meistens ist es überraschend, wie wenig Kraft man hierfür benötigt. 

Diese Übung kann man auch auf Tonleitern oder ganze Stücke ausdehnen. 

 

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