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Das Thema Gehörbildung begegnet Musikern
spätestens dann, wenn sie sich zur Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule,
einem Konservatorium, einer Berufsfachschule für Musik oder einem anderen
Ausbildungsinstitut angemeldet haben. Am effektivsten kann man sich auf diesen
Prüfungsteil mit einem Übungspartner vorbereiten, indem man wechselweise in die
Rolle des Prüfers bzw. des Prüflings schlüpft. Gerade vor der Aufnahmeprüfung
sind die angehenden Musikstudenten aber oft noch Einzelkämpfer, so dass adäquate
Mitstreiter nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen oder gar fehlen.
Bei diesem Dilemma kann die interaktive
Lernsoftware "Computerkolleg - Gehörbildung" effektive Abhilfe schaffen und
gleichsam als virtueller Übungspartner fungieren. Um sinnvoll mit diesem Programm
arbeiten zu können, werden zu Beginn lediglich Basiskenntnisse des Notenlesens
vorausgesetzt. Später passen sich die Anforderungen automatisch an den
momentanen Leistungsstand des Lernenden an. Je nach Bedarf kann an allen
prüfungsrelevanten Themen wie Intervallen, Skalen, Rhythmen, Akkorden, Kadenzen
oder Melodien gearbeitet werden. Mit jedem Lernfortschritt wird der
Schwierigkeitsgrad sukzessive gesteigert. So ist "Computerkolleg - Gehörbildung"
sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Der Anfänger wird
durch den begleitenden Informationsteil sogar mit wertvollen musiktheoretischen
Grundkenntnissen versorgt.
Beginnt er z.B. - wie empfohlen - mit dem Thema Intervalle,
wird dem Lernenden unter dem Menüpunkt "Informationen/Klangbeispiele" einführend
das nötige theoretische Basiswissen zur Verfügung gestellt. Zudem kann er sich
die unterschiedlichen Intervalle auf Wunsch anhören und zu jedem Intervall einen
charakteristischen Lied- bzw. Werkanfang vorspielen lassen. Eine beliebte und
bewährte Methode, um sich Intervalle einzuprägen. Derart präpariert kann danach
mit der Vorübung begonnen werden. Hier kann man sich anfangs auf bestimmte
Intervalle und Lagen beschränken oder modifizieren, ob die Intervalle aufwärts,
abwärts, auf- und abwärts oder gleichzeitig gespielt werden sollen. Werden nach
diesem Grundlagentraining auch noch gewissenhaft die zwei folgenden
Hauptübungsteile absolviert wurden mit Sicherheit ausreichend Fähigkeiten
erworben, um sich beispielsweise in einer Aufnahmeprüfung selbstbewusst diesem
Prüfungsteil zu stellen. Auch alle anderen Themengebiete werden in derartig
sinnvollen methodischen Schritten erarbeitet. Dabei kann immer Einfluss auf Art
und Schwierigkeitsgrad der Übungen genommen werden. Ist man sich selbst seiner
erworbenen Kompetenzen noch nicht sicher, kann man sich vom Programm jederzeit
eine Analyse des momentanen persönlichen Leistungsstands anzeigen lassen.
"Computerkolleg - Gehörbildung" richtet sich
übrigens
nicht an einen besonderen Musikstil. So werden z.B. auch Akkorde und Melodien
aus Jazz und Popmusik abgefragt oder neben Klassikkadenzen auch Jazzkadenzen
trainiert.
Systemvoraussetzungen:
minimal: 486/DX2 66, 8 MB RAM, Windows
3.1, Grafikkarte 640 x 480 mit 256 Farben, MIDI-kompatible Soundkarte (z.B.
Soundblaster 16 oder kompatible), 10 MB freier Festplattenspeicher
empfohlen: Pentium 100 oder kompatible, 24
MB RAM, Windows 95/98, Windows NT/2000, Windows XP, Grafikkarte 640 x 480 mit
16-Bit Farben, MIDI-kompatible Soundkarte mit Wavetable-Sounds (z.B.
Soundblaster AWE oder vergleichbar), 70 MB freier Festplattenspeicher
Weitere Informationen:
http://www.schott-music.de
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